Okt 27 2010


Deutschpunk’s not dead!

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Punk stirbt wohl nie. Die Sinschneise stellt die Namen für die neuen Special-Interest-Deutschpunk-Bands vor:

– Gnocci-Fabrik (Italo-Deutschpunk)

– Till Eulen-Darm-Spiegel (Mittelalter-Deutschpunk)

– Stein-er-schlag (Anthroposophie-Deutschpunk)

– … (wird fortgesetzt)

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Okt 23 2010


Helmut Markwort ist Tod!

Wie die Boulevard LifeGuide berichtete, spielte der Ex-Chefredakteur des Focus, Helmut Markwort in der „erfolgreichen Premiere“ der „Aufführung im Historischen Garten vor dem Frankfurter Dom“, den Tod. Weiterhin hieß es, „der gebürtige Darmstädter verleiht dem Tod menschliche Züge“.
Quelle: Boulevard LifeGuide Ausgabe Sept./Okt. 2010

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Okt 04 2010


Martin Niemöller in Stuttgart

Zuerst holten sie die Baugenehmigung;
ich schwieg, denn ich war kein Baugenehmiger.
Dann holten sie den Nordflügel;
ich schwieg, denn ich war kein Nordflügel.
Dann holten sie die Bäume aus dem Schlossgarten;
ich schwieg, denn ich war kein Baum im Schlossgarten.
Danach holten sie den Kopfbahnhof;
ich schwieg, denn ich war ja kein Kopfbahnhof.
Schließlich holten sie mich,
und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können.

vgl. ferner Michael Klein in Titanic August 2001 „Ein Niemöller geht um die Welt“, ferner Google Suche

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Okt 04 2010


Meanwhile in… Külte

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Lastwagen kippte um: 73-Jährige befreite sich mit Nothammer

Külte. Ein 73 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Samstagabend zwischen Külte und Volkmarsen mit seinem Rübenlaster umgekippt. Aus dem Tank des Fahrzeugs lief daraufhin Diesel aus.

Quelle: HNA

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Okt 01 2010


Autonome kritisieren Stuttgart 21 Proteste und Polizeieinsatz

Berlin/Stuttgart. Kritik am gestrigen Polizeieinsatz im Zuge von Stuttgart 21 übten auch Piet, Bundesvorsitzender der Autonomen Antifa e.V., sowie die Fantifa Bundekoordination. Wie die Bundessprecherin Lena erklärte, „kotze es sie an wie besonderes „Erschrecken“ über Frauen, Kinder und Alte geäußert würde, die zusammengeschlagen wurden.“ „Es gibt spezifische Gewalt gegen Frauen die auch alltäglich präsent ist, wenn aber diese Gutmenschen wieder irgend wen zu einem schutzbedürftigen Kollektiv erklären, ist dass entmündigende Scheiße. Dabei dürfte es klar sein, dass Schlagstöcke und Wasserwerfer einfach menschenverachtende Politik sei,“ so Lena gegenüber dem Zweiten-Frühsücks-was-eigentlich-das-Erste-ist-Magazin.

Nach der Ansicht von Piet, war das Vorgehen der Polizei völlig überzogen. „Wenn sie gegen die so vorgehen,“ Piet verschlafen gegenüber Info am frühen Morgen, „dann ist da doch nichts mehr drüber. Die nächste Steigerung ist dann doch nur noch der Einsatz von Schutzwaffen.“

Dieser fand im Zuge von Demonstrationen, aber zuletzt nur von Seite der Demonstrant_innen statt.

Weshalb Piet alle verwirrten Einzeltäter aufrief Ruhe zu bewahren und ihre Schießeisen in den Neckar zu werfen. Diese Eskalation würde zwar noch offener den Ausnahmezustande zu tage treten lassen, den die „faschistische Herrschaftsclique“ in der BRD herbeiführt, allerdings ist seiner Einschätzung nach die Protestbewegung nicht in der Lage darauf angemessen zu reagieren.

Seit Jahrzehnten werde Protest versucht zu Kriminalisieren und langsam werde klar das wirklich jeder Opfer staatlicher Willkür werden könne.

So äußerte Piet auch Kritik an den Demonstrationsteilnehmer_innen, die er als „Friedenswichser“ bezeichnete. Es scheine für ihn so, als glauben die Protestierer_innen immer noch an Sozialpartnerschaft und herrschaftsfreien Diskurs. „Wenn die mal erkennen würden, dass sie durch Mappus und Rech, einfach nur Carl Schmitt angrinst, wäre schon etwas gewonnen. Feind ist Feind, ob schwäbischer Bürger oder kreuzberger Autonome.“

„Die waren scheinbar völlig ungeplant. Keine passiv Bewaffnung, kein Eisenstangen oder Motorradketten. In den 80er in Brokdorf sind wir viel massiver gegen die Bullenschweine vorgegangen. Die Kastanien sollten sie schnellstens gegen Stahlkugeln austauschen“, so Piet weiter.

Es bleibt für ihn die Befürchtung mit den Stuttgart 21 Gegner_innen sei „keine Revolution zu machen“. Die Autonomen Aktion Schwaben sieht dies ebenfalls bestätigt. Erster Beleg dafür seien die rapide steigenden Verkaufszahlen von Bahnsteigkarten nach Abrissbeginn am Stuttgarter Hauptbahnhof.

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Sep 27 2010


Falschmeldung

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Reissilo in Anraff nicht eingestürzt

Entschuldigung ist angebracht für die letzte Meldung. Das tragische Unglück in Anraff hat sich so nicht ereignet. In Anraff ist NICHTS passiert. Das Leben geht weiter seinen beschaulichen Gang. Im übrigen handelte es sich auch nicht um ein Reissilo, sondern ein Raiffeisensilo.

Meanwhile in Frankenberg

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Sep 24 2010


Anraffer Reissilo eingestürzt

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Anraff/Kreis Waldeck-Frankenberg. Im ruhigen und beschaulichen Anraff ist gestern ein Reissilo eingestürzt. Gegen 09:00 Uhr barst in dem ansonsten sehr ereignislosen Ort, ein Reissilo. Wie Augenzeugen berichteten, barst zunächst die Außenwand des Gebäudes. Ein Strom mehreren tausend Tonnen Reis ergoss sich ins Dorf und verschüttet mehrere Einfamilienhäuser sowie die Hauptstrasse. Wie der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Anraff, Meine berichtete, „tat es einen ungeheuerlichen Donnerschlag und danach hörte man nur noch Rauschen.“

Unglücklicherweise wurde dabei auch das erst kürzlich, mit einem großen Fest eingeweihte Spritzenhaus verschüttet. Dadurch verzögerten sich die Rettungsmaßnahmen zunächst um mehrere Stunden. Ein berittener Bote aus Anraff, konnte aber schliesslich Rettungskräfte aus Bad Wildungen alarmieren. Auch griffen die Anraffer Landwirte zur Selbsthilfe und konnte so schon selbstständig mit den Bergungsarbeiten beginnen.

Ersten Schätzungen zufolge, scheint es keine Verschütteten zu geben, da alle Familien zur Unglückszeit schon an ihren Arbeitsplätzen in Frankfurt oder Köln bzw. in der Gesamtschule der Kreisstadt waren. Lediglich ein 18-jähriger kam ums Leben als er den Reismassen am Ortseingang von Anraff ausweichen wollte. Vermutlich fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit.

Die Räumungsarbeiten in Anraff dauern derzeit noch an und gestalten sich seit dem Abend zunehmend schwieriger, da starker Regen den Reis aufquellen lässt. Mittlerweile ist allerdings das Bergepanzer-Pionierbattalion >>Karl-Gustav<< mit schwerem Gerät eingetroffen. Glück für die Anraffer, wird doch die nahegelegene Dunkelwald-Kaserne Mitte nächsten Jahres geschlossen. „Nur gut, dass die Bahnstrecke an dem das Reissilo, stand nicht mehr befahren wird“, so der Wehrführer abschliessend.  Möglicherweise auftretender Verkehr wird zur Zeit über die Nachbardörfer umgeleitet. Vorraussichtlich wird die Landstrasse noch zwei Wochen unpassierbar bleiben.

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Sep 22 2010


Die Vogelhochzeit (II)

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Für Theresa

Der Habermas, der Habermas/
der schmiert mit Schmalz die Pferdeschas/
|: Fi di ra la la :|
…Fi di ra la la la la

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Sep 22 2010


Atommüll mit Gottes Segen?

Bundesregierung plant Privatisierung der Endlager

Einem Bericht des Rheinischen Merkurs zufolge, plant die Bundesregierung die Atommüllendlager
zu privatisieren.
Insbesondere würde erwogen die Betriebsorganisation an die katholische Kirche zu übertragen.
Zurzeit bereite die Bundesregierung eine Gesetzesänderung vor um, die Übertragung an Dritte möglich zu machen.
Insbesondere wegen ihres langen Bestehens, werde die Katholische Kirche im Umweltministerium als Favoritin gehandelt. Atommüll muss bis zu 100000 Jahren gelagert werden, bis er nicht mehr schädlich ist.
„Durch die langen Lagerzeiten die für Atommüll notwendig sind bedarf es einer Organisation, die auch so lange bestehen kann“, wird ein Vertrauter aus Röttgens Umweltministerium zitiert.
„Das heilige römische Reich bestand keine 1000 Jahre, die Bundesrepublik bisher nur 60, da sind die Katholen beständiger.“
Fraglich ist unterdessen noch, wie die Katholische Kirche zu diesen Plänen steht.
Zwar berichtet der Merkur auch davon, dass es auf der Herbstversammlung der Bischofskonferenz darum gehen wird, doch auf Nachfrage gibt sich diese vorsichtig:
„Sollte es dieses Angebot geben, wären wir natürlich geschmeichelt. Sicherlich wäre es eine gute Gelegenheit vertrauen zurückzugewinnen. Das letzte Wort müsste natürlich der Monsignore Heilige Vater, gell, haha“, so der Sprecher von Bischof Zollitsch mit gesenkter, sehr leiser Stimme und verschmitztem Lächeln.
Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit sind allerdings skeptisch, da die Katholische bisher nur „sehr eingeschränkt über Fähigkeiten im Umgang mit hochradioaktivem Material verfüge und auch in den Bereichen Bergbau und Geologie sich bisher nicht nennenswert hervorgetan habe.“

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Sep 18 2010


…und Typographinnen & Typographen

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Quelle: Internetzeitung Paderborner Blatt

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