Archiv für die Kategorie 'Artikel'

Okt 27 2010

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Deutschpunk’s not dead!

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Punk stirbt wohl nie. Die Sinschneise stellt die Namen für die neuen Special-Interest-Deutschpunk-Bands vor:

– Gnocci-Fabrik (Italo-Deutschpunk)

– Till Eulen-Darm-Spiegel (Mittelalter-Deutschpunk)

– Stein-er-schlag (Anthroposophie-Deutschpunk)

– … (wird fortgesetzt)

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Okt 23 2010

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Helmut Markwort ist Tod!

Wie die Boulevard LifeGuide berichtete, spielte der Ex-Chefredakteur des Focus, Helmut Markwort in der „erfolgreichen Premiere“ der „Aufführung im Historischen Garten vor dem Frankfurter Dom“, den Tod. Weiterhin hieß es, „der gebürtige Darmstädter verleiht dem Tod menschliche Züge“.
Quelle: Boulevard LifeGuide Ausgabe Sept./Okt. 2010

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Sep 27 2010

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Falschmeldung

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Reissilo in Anraff nicht eingestürzt

Entschuldigung ist angebracht für die letzte Meldung. Das tragische Unglück in Anraff hat sich so nicht ereignet. In Anraff ist NICHTS passiert. Das Leben geht weiter seinen beschaulichen Gang. Im übrigen handelte es sich auch nicht um ein Reissilo, sondern ein Raiffeisensilo.

Meanwhile in Frankenberg

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Sep 24 2010

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Anraffer Reissilo eingestürzt

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Anraff/Kreis Waldeck-Frankenberg. Im ruhigen und beschaulichen Anraff ist gestern ein Reissilo eingestürzt. Gegen 09:00 Uhr barst in dem ansonsten sehr ereignislosen Ort, ein Reissilo. Wie Augenzeugen berichteten, barst zunächst die Außenwand des Gebäudes. Ein Strom mehreren tausend Tonnen Reis ergoss sich ins Dorf und verschüttet mehrere Einfamilienhäuser sowie die Hauptstrasse. Wie der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Anraff, Meine berichtete, „tat es einen ungeheuerlichen Donnerschlag und danach hörte man nur noch Rauschen.“

Unglücklicherweise wurde dabei auch das erst kürzlich, mit einem großen Fest eingeweihte Spritzenhaus verschüttet. Dadurch verzögerten sich die Rettungsmaßnahmen zunächst um mehrere Stunden. Ein berittener Bote aus Anraff, konnte aber schliesslich Rettungskräfte aus Bad Wildungen alarmieren. Auch griffen die Anraffer Landwirte zur Selbsthilfe und konnte so schon selbstständig mit den Bergungsarbeiten beginnen.

Ersten Schätzungen zufolge, scheint es keine Verschütteten zu geben, da alle Familien zur Unglückszeit schon an ihren Arbeitsplätzen in Frankfurt oder Köln bzw. in der Gesamtschule der Kreisstadt waren. Lediglich ein 18-jähriger kam ums Leben als er den Reismassen am Ortseingang von Anraff ausweichen wollte. Vermutlich fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit.

Die Räumungsarbeiten in Anraff dauern derzeit noch an und gestalten sich seit dem Abend zunehmend schwieriger, da starker Regen den Reis aufquellen lässt. Mittlerweile ist allerdings das Bergepanzer-Pionierbattalion >>Karl-Gustav<< mit schwerem Gerät eingetroffen. Glück für die Anraffer, wird doch die nahegelegene Dunkelwald-Kaserne Mitte nächsten Jahres geschlossen. „Nur gut, dass die Bahnstrecke an dem das Reissilo, stand nicht mehr befahren wird“, so der Wehrführer abschliessend.  Möglicherweise auftretender Verkehr wird zur Zeit über die Nachbardörfer umgeleitet. Vorraussichtlich wird die Landstrasse noch zwei Wochen unpassierbar bleiben.

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Sep 22 2010

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Atommüll mit Gottes Segen?

Bundesregierung plant Privatisierung der Endlager

Einem Bericht des Rheinischen Merkurs zufolge, plant die Bundesregierung die Atommüllendlager
zu privatisieren.
Insbesondere würde erwogen die Betriebsorganisation an die katholische Kirche zu übertragen.
Zurzeit bereite die Bundesregierung eine Gesetzesänderung vor um, die Übertragung an Dritte möglich zu machen.
Insbesondere wegen ihres langen Bestehens, werde die Katholische Kirche im Umweltministerium als Favoritin gehandelt. Atommüll muss bis zu 100000 Jahren gelagert werden, bis er nicht mehr schädlich ist.
„Durch die langen Lagerzeiten die für Atommüll notwendig sind bedarf es einer Organisation, die auch so lange bestehen kann“, wird ein Vertrauter aus Röttgens Umweltministerium zitiert.
„Das heilige römische Reich bestand keine 1000 Jahre, die Bundesrepublik bisher nur 60, da sind die Katholen beständiger.“
Fraglich ist unterdessen noch, wie die Katholische Kirche zu diesen Plänen steht.
Zwar berichtet der Merkur auch davon, dass es auf der Herbstversammlung der Bischofskonferenz darum gehen wird, doch auf Nachfrage gibt sich diese vorsichtig:
„Sollte es dieses Angebot geben, wären wir natürlich geschmeichelt. Sicherlich wäre es eine gute Gelegenheit vertrauen zurückzugewinnen. Das letzte Wort müsste natürlich der Monsignore Heilige Vater, gell, haha“, so der Sprecher von Bischof Zollitsch mit gesenkter, sehr leiser Stimme und verschmitztem Lächeln.
Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit sind allerdings skeptisch, da die Katholische bisher nur „sehr eingeschränkt über Fähigkeiten im Umgang mit hochradioaktivem Material verfüge und auch in den Bereichen Bergbau und Geologie sich bisher nicht nennenswert hervorgetan habe.“

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Sep 18 2010

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…und Typographinnen & Typographen

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Quelle: Internetzeitung Paderborner Blatt

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Sep 16 2010

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Energiearmut in Afrika?

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Der Gastkommentar
Thorwald Baron von Sebottendorf   – Gründer d. Stiftung für transzendentale Entwicklungshilfe –
kommentiert die Weltenergiekonferenz in Montreal

Energiearmut in Afrika?

In Montreal tagt zur Zeit die „Weltenergiekonferenz“. Diese bescheinigt Afrika an Energiearmut zu leiden. Die Armut an Lebensmitteln kennen wir ja, doch Energiearmut? Als augenfälliges Beispiel werden uns nächtliche Satellitenaufnahmen gezeigt, die als Beweis gelten sollen. Doch was beweisen diese Aufnahmen wirklich, können diese Satelliten alles „sehen“? Leider nicht, fehlt ihnen doch etwas jenseits des Augensehen.

Wer wie ich, also nicht touristisch, einmal nach Afrika gereist ist weiß, dass Energiearmut dort nicht zu finden ist. Vielleicht Elektrizität, ja. Wer sich darauf beschränkt vergisst aber die reiche und animalisch Energie der durch die autochthone Negerbevölkerung dort fließt! Gerade als ich im letzten Frühjahr wieder meinen alten Freund, den Schamanen und Häuptling Lukangara, besuchte erlebte ich es wieder. Ich stand mit dem Dorf um die Feuerstelle und Lukangara tanzte drumherum. Einmal traf mich sein Blick, nur angestrahlt vom tanzenden, lodernden Flammenschlag des Feuers. Er wirkte gespenstisch entstellt. Die weiße Schminke ließ ihn tot wirken. Doch da waren seine wilden ungezügelten Bewegungen. Gegen das Weiß leuchteten seine dicken purpurnen Lippen und die Entschlossenheit in seinen Augen. Dieser Anblick ließ mich zusammenfahren. So war es: In diesen Menschen brannte die Energie von 1000 Sonnen!

Wild und unbändig bahnt ihre Energie sich ihren Weg, nur versuchen wir Weißen sie umzulenken, zu Kappen und zu verkrüppeln. Diese Negermenschen brauchen keine Elektrizität, denn kaum wäre so ein beeindruckendes Ritual möglich wäre Lukangara um eine Glühbirne getanzt. Afrika sollte sich bewahrt bleiben und seine ursprüngliche Wurzeln pflegen! Der Raubbau, den wir betreiben, zusammen mit dem falschen Engagement, bedroht die Energie Afrikas. Neid und Missgunst verbreiten wir unter den Neger und Buschvölkern Afrikas, wenn wir sie um unsere Gunst buhlen lassen.
Und schließlich: Bei uns kann man die Elektrizität nicht mehr zurückdrängen, dass muss ich leider eingestehen, aber tagtäglich verwirren Windräder und Wasserkraftwerke, die Wind- und Wassergeister und bringen etwa Atommeiler die Magnetdämonen aus dem Gleichgewicht. Ganz zu schweigen von der Flächendeckenden Handystrahlung. Es wird nur eine Frage der Zeit sein und dann werden wir Afrika um Hilfe bitten. Hoffen wir bloß, dass sie es dann noch können!

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Sep 16 2010

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Was war da los, Herr Meine?

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Der Frankfurter Nicht-Spiegelleser U. Meine(27) über seine erste Spiegellektüre seit Jahren.

„Ich hatte die Illustrierte schon lange gemieden und fast schon vergessen. Kaufen kann ich den Spiegel schon aus Gründen der Selbstachtung nicht. Es reden aber immer soviele Leute darüber. Wie mit der Bildzeitung.

Ich nahm mir also das Blättchen aus dem Gepäcknetz und fing an zu lesen. In wohliger Gruselerwartung. Die erfüllte sich auch schnell, aber irgendetwas war falsch. Ich merkte ich war ungeübt und versuchte die Artikel ganz zu lesen.

Dann fiel es mir aber wieder ein: Beim Spiegel genügt es völlig den Anreißer und letzten Absatz zu lesen.“

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