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Sep 16 2010

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Energiearmut in Afrika?

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Der Gastkommentar
Thorwald Baron von Sebottendorf   – Gründer d. Stiftung für transzendentale Entwicklungshilfe –
kommentiert die Weltenergiekonferenz in Montreal

Energiearmut in Afrika?

In Montreal tagt zur Zeit die „Weltenergiekonferenz“. Diese bescheinigt Afrika an Energiearmut zu leiden. Die Armut an Lebensmitteln kennen wir ja, doch Energiearmut? Als augenfälliges Beispiel werden uns nächtliche Satellitenaufnahmen gezeigt, die als Beweis gelten sollen. Doch was beweisen diese Aufnahmen wirklich, können diese Satelliten alles „sehen“? Leider nicht, fehlt ihnen doch etwas jenseits des Augensehen.

Wer wie ich, also nicht touristisch, einmal nach Afrika gereist ist weiß, dass Energiearmut dort nicht zu finden ist. Vielleicht Elektrizität, ja. Wer sich darauf beschränkt vergisst aber die reiche und animalisch Energie der durch die autochthone Negerbevölkerung dort fließt! Gerade als ich im letzten Frühjahr wieder meinen alten Freund, den Schamanen und Häuptling Lukangara, besuchte erlebte ich es wieder. Ich stand mit dem Dorf um die Feuerstelle und Lukangara tanzte drumherum. Einmal traf mich sein Blick, nur angestrahlt vom tanzenden, lodernden Flammenschlag des Feuers. Er wirkte gespenstisch entstellt. Die weiße Schminke ließ ihn tot wirken. Doch da waren seine wilden ungezügelten Bewegungen. Gegen das Weiß leuchteten seine dicken purpurnen Lippen und die Entschlossenheit in seinen Augen. Dieser Anblick ließ mich zusammenfahren. So war es: In diesen Menschen brannte die Energie von 1000 Sonnen!

Wild und unbändig bahnt ihre Energie sich ihren Weg, nur versuchen wir Weißen sie umzulenken, zu Kappen und zu verkrüppeln. Diese Negermenschen brauchen keine Elektrizität, denn kaum wäre so ein beeindruckendes Ritual möglich wäre Lukangara um eine Glühbirne getanzt. Afrika sollte sich bewahrt bleiben und seine ursprüngliche Wurzeln pflegen! Der Raubbau, den wir betreiben, zusammen mit dem falschen Engagement, bedroht die Energie Afrikas. Neid und Missgunst verbreiten wir unter den Neger und Buschvölkern Afrikas, wenn wir sie um unsere Gunst buhlen lassen.
Und schließlich: Bei uns kann man die Elektrizität nicht mehr zurückdrängen, dass muss ich leider eingestehen, aber tagtäglich verwirren Windräder und Wasserkraftwerke, die Wind- und Wassergeister und bringen etwa Atommeiler die Magnetdämonen aus dem Gleichgewicht. Ganz zu schweigen von der Flächendeckenden Handystrahlung. Es wird nur eine Frage der Zeit sein und dann werden wir Afrika um Hilfe bitten. Hoffen wir bloß, dass sie es dann noch können!

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